Authentische Führung: Eine gefährliche Illusion

Woman holding a gray mask and looking at her reflection in a large framed mirror

Seit Jahren wird Führungskräften geraten: „Seien Sie authentisch.“

Doch was bedeutet das eigentlich?

Wenn Authentizität heißt, den eigenen Gefühlen und spontanen Impulsen zu folgen, dann wären cholerische Wutausbrüche, offene Antipathien gegenüber Mitarbeitenden oder das Vermeiden unangenehmer Gespräche ebenfalls authentisch.

Genau deshalb halte ich die Forderung nach authentischer Führung für problematisch.

Professionelle Führung besteht häufig gerade darin, nicht dem ersten Impuls zu folgen, sondern Verantwortung über Emotionen zu stellen.

Gute Führung braucht aus meiner Sicht weniger Authentizität, sondern mehr Haltung, Selbststeuerung und Professionalität.

In meinem neuen Blogbeitrag „Authentische Führung ist schlecht Führung“ diskutiere ich, warum die vielzitierte Authentizität aus meiner Sicht überschätzt wird und welche Frage sich Führungskräfte stattdessen stellen sollten.